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Sanktions-Compliance in Spanien: welche Regeln gelten und was Unternehmen tun müssen

Kurz gesagt

In Spanien gelten die EU-Sanktionsverordnungen unmittelbar, zusammen mit dem Gesetz 10/2010 zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.

Das Generalsekretariat des Schatzamts und der internationalen Finanzierung ist die zuständige Behörde für Finanzsanktionen, und SEPBLAC ist die Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen.

Unternehmen dürfen gelisteten Parteien keine Gelder oder Waren zur Verfügung stellen und sollten Kunden und Lieferanten regelmäßig prüfen.

Geltende Regeln und zuständige Behörden

EU-Sanktionsverordnungen sind in Spanien ohne nationale Umsetzung verbindlich. Das Gesetz 10/2010 zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung legt Pflichten für Verpflichtete fest, und das Gesetz 12/2003 regelt das Einfrieren im Bereich der Terrorismusfinanzierung.

Das Generalsekretariat des Schatzamts und der internationalen Finanzierung (Secretaría General del Tesoro y Financiación Internacional) ist die zuständige Behörde für Finanzsanktionen, und SEPBLAC ist die Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen. Ausfuhrgenehmigungen für Dual-Use-Güter bearbeitet das Staatssekretariat für Handel.

Praktische Pflichten für Unternehmen

  • Stelle Personen und Organisationen, die von der EU gelistet sind, weder direkt noch indirekt Gelder oder wirtschaftliche Ressourcen zur Verfügung.
  • Prüfe Kunden, Lieferanten, Eigentümer und Banken gegen die Sanktionslisten, auch wenn sich die Listen ändern.
  • Melde eingefrorene Gelder und beantrage Genehmigungen bei der zuständigen Behörde, wenn die Verordnungen das verlangen.
  • Prüfe, ob deine Waren eine Dual-Use-Ausfuhrgenehmigung brauchen.
  • Dokumentiere die durchgeführten Prüfungen und die getroffenen Entscheidungen.

Bußgelder und Strafen

Gesetzliche Höchstbeträge, die wir in den offiziellen Texten überprüft haben:

  • Europäische Union, Richtlinie 2024/1226: Geldbußen für Unternehmen von mindestens 5 % des weltweiten Umsatzes oder 40.000.000 € sowie Freiheitsstrafen von mindestens 5 Jahren. (Quelle)

Gesetzliche Höchstbeträge, wie von den verlinkten Behörden veröffentlicht, geprüft am 29. Oktober 2026.

Offizielle Quellen

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Häufige Fragen

Wer ist in Spanien für Finanzsanktionen zuständig?

Das Generalsekretariat des Schatzamts im Wirtschaftsministerium ist die zuständige Behörde für Finanzsanktionen.

Was ist SEPBLAC?

SEPBLAC ist die spanische Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen, die die Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung beaufsichtigt.

Gelten EU-Sanktionen unmittelbar für spanische Unternehmen?

Ja. EU-Sanktionsverordnungen sind in Spanien ohne nationale Umsetzung unmittelbar verbindlich.

Das Programm kann Fehler machen. Die letzte Verantwortung für die Compliance bleibt bei deinem Unternehmen. Unicorn Intelligence ist ein Informationswerkzeug. Entscheidungen und rechtliche Pflichten, einschließlich Sanktions-Compliance, Due Diligence und Teilnahme an Ausschreibungen, verbleiben beim Kunden.

Unicorn Intelligence prüft deine Kunden und Lieferanten jeden Tag gegen die Sanktionslisten.

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